[English Version]

Liebe Crowd, 

Für alle die mehr über die Entwicklung der letzten 12 Monate und die Entstehungsgeschichte von SirPlus erfahren wollen, gibts hier meinen Blogartikel: “Vom Mülltaucher zum Social Entrepreneur” mit spannenden Insights.

Mit SirPlus retten wir bestens genießbare Lebensmittel und bieten sie vergünstigt über unseren Food Outlet Laden in Berlin sowie per Online Shop mit Lieferservice an. Sichere Dir jetzt eine der begehrten Schnupper Retterboxen oder sichere Dir für 5€ einen Platz auf der “Wall of fame” als UnterstützerIn des Ladens – jeder Beitrag zählt! www.startnext.com/sirplus

Lasst uns das Lebensmittelretten mainstream machen und damit die Wertschätzung aller Lebensmittel steigern! Helft uns dabei, das Thema in aller Munde zu bekommen und sprecht mit Euren Freunden und Familie über das Projekt!

Ganz herzlichen Dank Euch für die Unterstützung!

Herzlichst Euer Raphael

[Deutsche Version]

Dear Crowd,

For all of you who want to know more about what happened during the last 12 months and hear more about how SirPlus was founded, you can read my blog “From dumpster-diver to becoming a social entrepreneur” here and gain some interesting insights.

Support our crowdfunding campaign now!

SirPlus helps us to save food that is still in good condition and we are able to offer it with a great discount in our food outlet shop in Berlin. Moreover, you will be able to purchase it in our online shop with delivery to your door step. You can already buy your first food box or get a special spot at our “Wall of Fame” for only 5 Euros. Every cent counts! www.startnext.com/sirplus

Help us to bring food-saving to the mainstream and increase the appreciation for all kind of produced. Spread the word on our new project to support us even more! Here you find us on facebook.com/sirplus.de

Thanks so much for all your help.

With love, Raphael

[English Version]

Die letzten Monate waren aufregend und voller Veränderungen. Wir sind aus familiären Gründen nach Berlin gezogen und haben so die Möglichkeit  wieder gemeinsam mit meinen geschätzten Co-Foundern in einer Stadt zu leben. Berlin bietet die besten Voraussetzungen für SirPlus, unser Social Startup gegen Lebensmittelverschwendung.

Wir sind sehr glücklich, wieder zurück zu sein und genießen die Nähe zu meinen Eltern und alten Freunden. Aber auch für SirPlus ist Berlin der ideale Standort mit seiner dynamischen Startup-Szene und allen Möglichkeiten die die Stadt bietet. 

SirPlus Team

Der Dritte im Bunde

Ich bin sehr dankbar, vor 18 Monaten Alexander Piutti kennen gelernt zu haben. Alex ist Serial Entrepreneur und Unternehmensgründer und war auf der Suche nach einem Projekt, in das er sein Können und seine Erfahrungen aus 20 Jahren in der Techbranche & Startup Szene einbringen kann, um mitzuwirken die Welt positiv zu verändern. Bei unserem ersten Treffen war meine Vision für die Zukunft vom Lebensmittelretten und foodsharing limitiert. Ich glaubte, es wäre das effektivste im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung, die foodsharing Bewegung weiterhin auf komplett freiwilliger bzw. ehrenamtlicher Basis auszubauen.

Als wir uns Sommer 2016 erneut trafen, war Alexander noch immer auf der Suche nach einem Thema wo er möglichst viel Impact, also positive Wirkung erzielen kann. Nach einigen Treffen beschlossen Martin Schott (mein langjähriger Freund und Co-Founder von SirPlus) und ich, Alex anzubieten, unser dritter Co-Founder zu werden.

Wir ergänzen uns perfekt und aus unserem super Duo wurde ein starkes Trio, insbesondere weil Alex einen komplett anderen Hintergrund hat als wir. Alex bringt viel Lebenserfahrung, Leidenschaft und technisches Know-how mit sowie seinen Erfahrungsschatz aus dutzenden Unternehmensgründungen. Außerdem hat er in den letzten 10 Jahren ein gigantisches Netzwerk aufgebaut aus Menschen die Ihrer Arbeit mit Freude nachgehen, Profis auf ihrem Gebiet sind und einen Entrepreneur- & Gründer-Spirit haben. Alex half uns dabei, unsere ursprüngliche Vision einer Plattform für weltweites Teilen und Retten von Allem, auf das für uns Wesentliche bzw. Wirkungsvollste zu reduzieren. Das Ergebnis war, den Fokus (erneut) auf das Retten von Lebensmitteln zu legen, nicht nur weil wir uns mit dem Thema der Lebensmittelverschwendung bereits seit Jahren beschäftigten, sondern auch weil wir sicher sind damit am meisten bewirken zu können. Zusammen mit Alex schärften wir die Vision unserer gemeinsamen Unternehmung um die größtmögliche Wirkung zu erzielen und den Wandel hin zu einem nachhaltigeren Umgang mit den Ressourcen unserer Erde voranzutreiben. 

Raphael Fellmer Bits & Pretzels

Vorstellung von unserem Impact Startup auf der “Bits & Pretzels” Konferenz

Dank Alex hatte ich die Ehre, im September 2016 auf der eindrucksvollen Hauptbühne von „Bits and Pretzels“, dem größten deutschen Gründer-Festival, nur Stunden nach der brillanten Eröffnungsrede von Kevin Spacey eine Präsentation über SirPlus (damals noch Sharecy) geben zu dürfen. Ich liebe zwar Herausforderungen, aber nach 300 Präsentationen, Reden und Vorträgen, die ich in den letzten fünf Jahren ohne Power-Point-Folien hielt, muss ich mich noch an den Projektor gewöhnen, ich bleibe dran, versprochen ;-) .

Während der Bits & Pretzels-Konferenz knüpften wir viele Kontakte und tauchten ein in eine für uns völlig neue Sphäre aus Gründern, Investoren und Techies, welche die Welt auf die ein oder andere Weise verändern wollen. Matthias Helfrich, ein freundlicher und offener Investor und Berater, der sich für unsere Idee von SirPlus interessierte, war der erste -, wir begegneten uns schon auf dem Weg zur Konferenz im Bus. Zurück in Berlin, trafen wir uns erneut und seitdem unterstützt er uns mit gutem Rat und Kontakten. Außerdem wurde er SirPlus´s erster finanzieller „initial supporter“, da er an unsere Vision glaubt und uns aktiv unterstüzten möchte!

Es war ein großartiges Gefühl, nach fünf Jahren Leben ohne Geld, während derer uns viele Menschen indirekt mit Geld unterstützten, nun von einem Menschen, der an unsere Sirplus-Idee glaubt, ein Startkapital zu erhalten.

Um unseren food-outlet Laden zu realisieren, benötigen wir aber noch weiteres Geld und suchen noch UnterstützerInnen, die uns in dieser Anfangsphase Rückenwind geben wollen. Bis zum 02. Juni 2017 kann man uns einfach und unkompliziert mit kleineren und größeren Beträgen per Crowdfunding unterstützen www.startnext.com/sirplus

 Startnext SirPlus Projekt

SirPlus nimmt Gestalt an

In den letzten Monaten haben wir uns mit unzähligen Menschen in Berlin getroffen, unser Vorhaben vorgestellt, uns beraten lassen, gebrainstormed, Partner gefunden und immer wieder an unserem Konzept gefeilt. Wir haben viel Zuspruch erhalten und wurden bestärkt darin auf dem richtigen Weg zu sein, dass es nun an der Zeit ist, auf professionellen Niveau der Lebensmittelverschwendung entgegenzutreten. Wir haben mit Non-Profit-Organisationen, UnternehmerInnen, CEO’s, InvestorInnen, Geschäftsleuten, WissenschaftlerInnen, LogistikerInnen, EinzelhändlerInnen und vielen anderen gesprochen, Partnerschaften angeschoben und so einen guten Überblick über die Lage am Markt gewonnen. Aus allen Treffen und Veranstaltungen haben wir viel gelernt und sind vollster Vertrauen, dass unser Impact Business in Partnerschaft mit allen Beteiligten der Lebensmittel-Wertschöpfungskette die Welt zu einem besseren Ort machen wird.

Vielen Monate standen wir mit dem Finanzamt im Austausch und haben es trotz professioneller Hilfe bisher nicht geschafft unsere Unternehmung als gemeinnützig anerkennen zu lassen. Obwohl wir es auf verschiedenste Arten und Weisen probiert haben, ist das Finanzamt nicht unserer Meinung, dass der Verkauf bzw. Handel von nicht perfekten oder abgelaufenen Lebensmitteln als Maßnahme zum Umweltschutz gilt. Dies und weitere Punkte haben uns dazu veranlasst mit einem Impact Venture Startup loszulegen, welches ein klares, skalierbares Geschäftsmodell hat und sich baldmöglichst selber tragen kann. Der Gewinn wird großteils für das Ziel von SirPlus – der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung – reinvestiert, um möglichst viel bewirken zu können, also größtmöglichen Impact zu erzielen. Wir planen dann im zweiten Schritt eine vom Finanzamt anerkannte gemeinnützige Körperschaft zu gründen, die u.a die Software für soziale und gemeinnützige Organisationen zur Verfügung stellt, Bildungs- und Lobbyarbeit betreibt uvm.  

Es zeigte sich, dass ein reiner online Marktplatz für überschüssige Lebensmittel der zweite Schritt vor dem Ersten wäre und das Erreichen unserer Ziele gefährden würde. Es wurde deutlich, dass trotz unserer Prämisse „think big“ zunächst ein offline-Ansatz in Form von einem Food Outlet Laden sowie dem dazugehörigen Lieferservice und einem Online Shop der richtige Weg ist, um unser Konzept als Keimzelle zu starten, später zu skalieren um dann Größeres zu bewirken!

Ich erinnere mich, wie ich März 2012 die Lebensmittelretten-Bewegung (heute foodsharing) mit nur einem einzigen kooperierenden Laden gründete. Heute sind wir 23.000 Foodsaver, die täglich 1.000 Abholungen in über 3.000 Betrieben durchführen und so schon 7 Mio. Kilogramm Lebensmittel gerettet haben. Auf diese Erfolgsgeschichte möchten wir nun mit einem sich selbst tragenden Geschäftsmodell, mit SirPlus, aufbauen, um größere Mengen überschüssiger Lebensmittel vor der Vernichtung zu bewahren und sie dadurch in den Kreislauf zurück zu bringen. Dabei möchten wir Bewusstsein für die globale Dimension der Lebensmittelverschwendung schaffen und alles in unserer Kraft stehende tun, dass alle Menschen genügend zu essen haben und auch zukünftige Generationen sich auf diesem einzigartigen Planeten entfalten können.

 

Food Outlet Laden in Berlin

Die Idee eines Lebensmittel-Outlets und der Rettung von Nahrungsmitteln, welche wegen unpassender Form und Größe oder anderer Ausschlusskriterien vom Handel aussortiert werden, kam mir bereits vor zwei Jahren. Es war eine schwere Zeit. Meine Familie und ich mussten aus unserem Zimmer ausziehen, weil die freundliche Familie, die es uns während meines Geldstreiks überlassen hatte, wegzog. Ich musste mein Wertesystem überdenken, meine Prioritäten neu ordnen und der Tatsache Rechnung tragen, dass sich meine wunderbare Frau Nieves und unsere Kinder Alma und Noam aufgrund meiner zu engen Vorstellungen einer unschönen und instabilen Lebenssituation befanden. Ich war damals noch zu sehr gefangen und dogmatisch hinsichtlich dem Umgang mit Geld und brauchte Zeit, mich aus diesem selbstauferlegten Korsett zu befreien.

Ich bin dankbar, dass ich mich freigemacht habe und mittlerweile grenzenloser denken und handeln kann. Ich danke all den wunderbaren Menschen, die mir auf diesem Weg geholfen haben und an mich glaubten – besonders meiner Frau Nieves, die ich sehr liebe. Für ihre  Geduld, Ausdauer und bedingungslose Liebe. Nieves hat mich vertrauensvoll unterstützt, ermutigt loszulassen, nicht zu erstarren, Veränderung zuzulassen, um mir selbst treu zu bleiben. Nur wer sich ändert bleibt sich treu.

Nach mehr als 15.000 Stunden ehrenamtlichem Einsatz für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln seit Januar 2010 freue ich mich darauf auch zukünftig mit meinem Wirken für weniger Verschwendung zu sorgen und gleichzeitig meiner Familie und vielen anderen einen sicheren und stabilen Lebensalltag mit einer sinnstiftenden Tätigkeit zu ermöglichen. 

Drehteam bei Dachser

Lebensmittelretten 2.0 – Wir suchen passionierte Menschen für unser Team

Mittlerweile bin Ich bereit, mit der ‘Lebensmittelretten-Revolution 2.0′ durchzustarten. Meine Co-Founder und ich freuen uns auf Menschen die sich aus ganzem Herzen für die Sache einbringen, uns helfen und unterstützen möchten! Wir suchen Menschen die gemeinsam mit uns und mit Hilfe eines praktikablen und nachhaltigen Konzeptes Großes bewegen wollen, um die ganzheitliche Wertschätzung und Nutzung aller Lebensmittel voranzubringen und so Hunger und Ungerechtigkeit zu reduzieren.

Im Sommer 2017 werden wir mit dem ersten Food Outlet Laden in Berlin sowie dem dazugehörigen Same-Day-Delivery in Berlin bzw. normalen Versand nach ganz Deutschland durchstarten und dafür suchen wir qualifizierte und motivierte Menschen, die Teil unseres Teams werden möchten. Als PraktikantIn, VolontärIn, finanzielle/r UnterstützerIn, NetzwerkerIn, Social-Media-ExpertIn, LKW-FahrerIn, LagermeisterIn, BeraterIn, Einzelhandelskaufmann/frau, BuchhalterIn, FilialleiterIn, FundraiserIn, DesignerIn, ProgrammiererIn, LogistikerIn und vieles Andere. Auch wenn wir nicht von Anfang an Gehälter zahlen können, werden wir alles dransetzen, bald faire und gerechte Löhne zu zahlen.

Schreibt uns bitte eine Email mit eurer Motivation, euren Fähigkeiten, Qualifikationen und dem Bereich, in dem Ihr euch gerne einbringen bzw. arbeiten wollt.

Ihr könnt SirPlus auf Facebook oder LinkedIn folgen sowie den Newsletter abonnieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Bitte teilt dies mit so vielen Interessierten wie möglich! Dank euch für die Unterstützung!

Herzlichst euer Raphael

[ Deutsche Version ]

The last few months have been exciting and filled with change. We moved back to Berlin due to family reasons, as well as to have the opportunity to live in the same city as my dear Co-Founders Martin and Alex of our new Impact Startup SirPlus. We are so happy to be back and enjoy the proximity to my parents and old friends. For SirPlus, Berlin is perfect. The city has the most vibrant startup ecosystem in Germany (and perhaps in Europe), full of opportunities, entrepreneurs & innovators, interesting events, the media, startups and the right people to take our venture to the next level.

Meeting Alex, my Dear Co-Founder of SirPlus

I am very thankful to have met Alexander Piutti about 1,5 years ago. He is a serial entrepreneur and company builder who at the time was searching for a subject where he could share his skills and expertise of two decades in the tech and startup world to create a positive impact. When we first met, my vision was still very limited; I was feeling that the complete voluntary approach to scale foodsharing & foodsaving was the best way to tackle food waste and create change in the world. When we met again this summer, Alex was still looking for a challenge and after some meetings, Martin Schott, my old friend and Co-Founder of SirPlus and I decided to invite Alex to become our 3rd Co-Founder for our social startup SirPlus. It was a perfect match, he has a completely different background than us, and teaming up meant connecting the dots and complementing our skills. It was a crucial step to success and for prioritisation of SirPlus. His insights and experience in the tech and startup world, accompanied by his seemingly never ending network filled with passionate and knowledgeable people with entrepreneurial spirit, continuously helps us to focus on our vision to create the biggest impact with our venture as possible.

Alex helped to narrow down our original vision of yunity, which was nothing less than a single platform to share and save everything, worldwide. Stepping away from yunity to take on SirPlus, we had at first still a very similar vision, just with a different approach. Alex has supported us with the right questions to find our focus and the one topic that fits into the tip of our prioritization pyramid: food waste.

SirPlus Team

Presentation of our Impact Startup at the “Bits & Pretzels” Conference

Thanks to Alex, in September I had the honor to speak only hours after the brilliant opening keynote by Kevin Spacey on the impressive main stage of the Bits & Pretzels conference, the biggest Founders Festival in Germany. After 300 presentations, keynotes and lectures I’ve held in the last 5 years without PowerPoint slides, I still have to get used to the projector but I am practicing and progressing ;-) .

During the Bits & Pretzels conference we did a lot of networking that opened the door to another world of entrepreneurs, investors and founders who all want to change the world in ome way or another. The first person I met was Matthias Helfrich, a friendly and open minded investor and consultant who got attracted to SirPlus by our vision. Back in Berlin we met Matthias again. Besides supporting us with valuable contacts and advice, he became SirPlus first financial “initial supporter”. It was a very beautiful feeling, after living 5 years without money where thousands of people helped us with money indirectly, to receive money for our project, unconditionally, from someone who we barely knew at the time. We still need more money to start our food outlet store and therefore are looking for more generous supporters. Until June 2nd 2017 you can support us with smaller or bigger amounts via crowdfunding on www.startnext.com/sirplus .

Startnext Crowdfunding SirPlus Project

Shaping SirPlus

In the last 4 month we’ve been talking, presenting and partnering up with dozens of people, companies and startups in Berlin and have gained massive confidence that we are on the right track and that it’s time to take the battle against food waste to the next level. We had the chance to talk to non-profit organisations, entrepreneurs, CEOs, Impact Investors, business men and women, scientists, logistics experts, retail managers and many other ventures who are tackling food waste. From every meeting and event we learned a lot and gained more trust that our social enterprise, in partnership with all actors in the supply chain, will make this world a better place.

We realized that to be a strict non profit tech startup against food waste would limit our venture and jeopardize the achievement of our goals. We worked to think beyond and break out of our past experiences and influences, and although we wanted to think big and to the future, we have to start small and start with a non technical food outlet store for big volumes of food which otherwise would be thrown away.

It reminded me how I started the foodsaving movement (today foodsharing), with just one cooperating food business and me as the only Foodsaver with no software solution at all. Today 23.000 Foodsavers are saving about 1.000 times per day at more than 3.000 cooperating businesses and have saved 6.7 Mio. Kilograms of food. Now we want to build on this success story with a professional approach to save larger volumes of surplus food with SirPlus. While doing so, our aim is to increase awareness of food waste as a global topic – to eventually reduce food waste altogether.

Creating “Sir Plus” – the first food outlet store in Berlin

The idea of a food outlet store and storage facility designed for food that doesn’t have the right size, color, shape, or whatever other characteristics are required to be accepted by retailers or customers, came to me after living without money for 4 years  during one of the most difficult moments in my life. My family had to leave the home we were living in because the kind family who were hosting us moved away. I had to rethink my value system, my priorities in life and question the unfair situation of instability I had created for my marvelous wife Nieves, and our two kids Alma and Noam, because of my stubbornness concerning money. Back then my mind was still trapped in the moneyless dogma and I was not strong enough to free myself from my own shackles.

Today, I am thankful that I freed my mind and opened up to think and act as if there are no limits. Thanks to all the lovely people who helped me on this path and especially to my inspiring wife Nieves, who I love so much! Nieves has always supported me and helped me to think out of the box. Without her, I would probably still be locked in my own cage. I have been working voluntarily against food waste for more than 15.000 hours since January 2010; and I am looking forward to soon be able to provide a living for my family and others while continuing the fight against food waste, making it so all humans have enough to eat and our precious planet can thrive along with all its inhabitants.

Drehteam bei Dachser

Foodsaving Revolution 2.0

Now I am ready and prepared to make the foodsaving ‘revolution’ 2.0 with SirPlus a reality. My team and I are very much looking forward to connecting with passionate people who want to help, support and join us on this big adventure to tackle food waste with a practical, sustainable and scalable concept. We are going to take the fight against food waste and world hunger to the next level, together.

SirPlus is about to take off in Berlin and we are looking for skilled and motivated people who want to become part of the team, as an intern, volunteer, financial supporter, connector, business administrator, lawyer, social media expert, truck driver, warehouseman, adviser, retail salesperson, accountant, ecommerce expert, fundraiser, designer, coder, food logistician and so much more. Despite the fact that SirPlus won’t be able to pay salaries from the start, we will open our food outlet store and start our crowdfunding in April 2017 and as soon as we are able to pay salaries we will do so. We believe in fair salaries and maximum impact with our venture. Just write us an email with your motivation, skills and the area you would like to contribute to.

Follow SirPlus on facebook or LinkedIn and subscribe to our newsletter.

Thank you for sharing this with everybody who might be interested! We appreciate your support and will keep you in the loop!

Sincerely yours Raphael

[ English Version ]

Sharecy Crowdfunding Shoot

Liebe Mitmenschen und Freunde,  

schön, dass es Euch gibt! Ich hoffe, es geht Dir gut und Du hattest traumhafte Sonnentage!

Ich hatte einen bewegten Sommer mit vielen Ereignissen und wir sind nach Kirchheim unter Teck gezogen. Nun freue ich mich, endlich wieder einen Newsletter voller Neuigkeiten verschicken zu können.

Vor knapp einem Jahr haben wir mit den WuppDays gestartet, um die neue Plattform für foodsharing voran zu bringen und mit yunity ein Werkzeug für das weltweite Retten und Teilen entstehen zu lassen. Trotz vieler WuppDays und sehr motivierter Menschen haperte es bei der Entwicklung und kontinuierlicher WoManpower. Mit yunity haben wir noch einmal alles gegeben, die Erstellung der Software fast ohne Geld anzugehen. Doch wir mussten feststellen, dass die Anforderungen an ein solch komplexes, globales und ambitioniertes Softwareprojekt in diesem nahezu geldfreien Rahmen nicht umsetzbar sind. So wie es auch mir persönlich schwer fiel, auf Dauer geldfrei zu leben, spürten wir, dass es für die allermeisten Menschen kein gangbarer Weg ist, dass sie Stabilität und dafür auch Geld brauchen, um sich in unserer heutigen Geld-Welt mit ihren Fähigkeiten voll entfalten zu können.  

Sharecy logo-small-contact

So haben Martin, mit dem ich seit Jahren an foodsharing arbeite bzw. mit dem ich das Konzept für die multi-saving und sharing Plattform entwickelt habe, und ich uns gefragt, was für die Welt und foodsharing das Wichtigste ist – das Ermöglichen vom weltweiten Retten von Ressourcen oder die Geldfreiheit? Wir haben für uns (schweren Herzens) entschieden, dass die Geldfreiheit nicht das Hauptziel ist und die neue Plattform ihr nicht zum Opfer fallen darf.

Innerhalb von yunity führten wir Diskussionen über die Bezahlung von Stellen sowie die Gründung einer offiziellen Organisation, um Spenden annehmen und Menschen für ihre Leistungen bezahlen zu können, damit diese sich kontinuierlich und in Vollzeit auf die Entwicklung der Plattform konzentrieren können, ohne sich um ihre Grundversorgung Gedanken machen zu müssen. Nach mehreren Abstimmungen wurden diese Vorschläge leider nicht angenommen, und so haben wir  aus Respekt für die Entscheidungen der Menschen, die sich in den letzten zehn Monaten der yunity Bewegung angeschlossen haben und schon vieles geleistet haben, von yunity getrennt.

Sharecy Crowdfunding Film

Wir gründen gerade die gemeinnützige Sharecy UG (“Mini gGmbH”), also ein non-profit-Unternehmen, bei dem es keine Anteilseigner gibt und keine Gewinne ausgeschüttet werden können. Alle Spenden oder sonstigen Einnahmen können nur zum Erreichen der Ziele bzw. des Zwecks der gUG verwendet werden. Damit können wir den offiziellen Launch-Termin am 26.05.2017 einhalten und mit der Sharecy-Plattform der bestehenden foodsharing- Community von mittlerweile 150.000 NutzerInnen, aber auch allen anderen NutzerInnen, Initiativen, Organisationen etc., die kosten- und werbefreie Open Source Plattform zur Verfügung stellen und das Projekt auch auf weltweite Ausmaße skalieren.

Die Finanzierung wird zunächst über Privatspenden, Stiftungen sowie eine Crowdfunding Kampagne gedeckt. 

Sharecy Crowdfunding Film

Während ich 5,5 Jahre im Geldstreik gelebt und kein Geld angenommen habe, setzte ich mich hauptsächlich für die Entstehung, Entwicklung, den Aufbau und Ausbau der foodsharing Community ein, sei es Software, Organisation, Treffen oder Öffentlichkeitsarbeit. Nun möchte ich mich voll um die Entwicklung und den Aufbau von Sharecy kümmern.

Vielen Dank für Dein – Euer Vertrauen und jegliche Unterstützung!
Mit Vorfreude auf alles, was kommt!

Herzlich Euer Raphael

Sharecy Crowdfunding Film

[ Deutsche Version ]

Sharecy Crowdfunding Shoot

Dear fellow human beings and friends,  

it is nice to have you! I hope you are good and you had wonderful sunny days! I had a really busy and eventful summer. We moved to Kirchheim unter Teck, and thus I am happy to finally send you a letter full of news.

We started with WuppDays a short year ago, to push the platform for foodsharing forward and to develop a tool for worldwide saving and sharing through yunity. Despite a lot of WuppDays and very motivated people, we ran short in development and continued WoManpower. We have again given everything to go about the development of the yunity software almost without money. However, we had to realize, that the requirements for such a complex, global and ambitioned software-project in this frame without money is not realizable. Similar to how hard it was for me to permanently live free of money, we felt that this is no viable way for most of people, who wish stability to unfold their capabilities in today’s money-world.  

Sharecy logo-small-contact

So, Martin – with whom I am working on foodsharing for years and respectively developed the concept of a multi-saving and sharing platform – and I asked ourselves, what the most important thing for the world and foodsharing is – to facilitate worldwide saving of resources or the freedom of money? We decided (with a heavy heart), that freedom of money is not the main goal and that the new platform shouldn’t fall victim to it.

Within yunity, we were conducting discussions about payment of jobs as well as founding an official organization to be able to accept donations and to be able to pay people for their activities, so that they can continuously concentrate in full-time on the development of the platform, without having concerns about their basic supplies. Unfortunately, after several votings, these proposals were not accepted, and out of respect for the decisions of people who joined the yunity movement in the last ten months accomplishing a lot, separated from yunity.

Sharecy Crowdfunding Film

We are currently founding the non-profit organisation Sharecy UG, in which there are no shareholders and it cannot distribute profits because all donations and other earnings can only be used to reach the goals and objectives of the nonprofit organisation. Thereby we can meet the official launch-deadline on 26th of May 2017 and provide the free of charge and publicity-free open source platform to the already existing foodsharing-community of meanwhile 150.000 users, but also to all other users, initiatives, oganisations etc., through the Sharecy-platform, and thus rescaling the project to a global extent.

The funding will be covered initially through private donations, foundations and a crowdfunding-campaign. 

Sharecy Crowdfunding Film

During the 5,5 years I have lived in a money-strike and didn’t accept any money, I was mainly committed into the formation, development, buildup and extension of the foodsharing-community, be it software, organization, meetings or public relations. From now on I will fully engage into the development and the composition of Sharecy.

Thank you very much for your trust and any support!

With pleasant anticipation for everything, that is coming!

Love your Raphael

 

Sharecy Crowdfunding Film

[ English Version ]

Glaubst Du, alles in der Welt ist perfekt oder würdest Du gerne etwas ändern?

Ich glaube, jedeR würde gerne etwas verändern – oft wissen wir nur nicht, wo wir anfangen sollen. Aber wir wissen, dass, wenn alle Menschen auf der Erde einen europäischen Lebensstil annehmen würden, wir mindestens drei weitere Planeten bräuchten.

Schon vor meinem Geldstreik stellte ich fest, dass wir Menschen uns oft nicht bewusst sind über die Konsequenzen unseres Handelns und die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auf die Erde, die Tiere und unsere Mitmenschen. Aber ich glaube, dass jeder Mensch ein gutes Herz hat und wir uns alle eine Welt in Frieden und ohne Leid und Hunger wünschen.

Tramperfoto

Reise ohne Geld von Holland nach Mexiko

Diese wunderschöne Erkenntnis habe ich gewonnen, als ich aus meiner Komfortzone getreten bin. Es war 2010, als ich aufbrach, ohne Geld von Holland nach Mexiko zu trampen. Zusammen mit zwei wunderbaren Freunden ging es durch Europa und Marokko auf die Kanarischen Inseln, wo uns ein Segelboot bis nach Brasilien mitnahm.

Was als Reiseexperiment begann, stellte mein Leben auf den Kopf! In der Mitte des Atlantischen Ozeans entschloss ich mich, auch nach der Reise geldfrei zu leben. Meine Frau Nieves schloss sich uns in Guyana an, und nach elf Monaten erreichten wir Mexiko.

Dort wurde ich Zeuge der alljährlichen wichtigsten UN-Klimakonferenz, die COP16 die in jenem Jahr in Cancún tagte. Ich realisierte, dass wir den Wandel leben müssen, den wir in der Welt sehen möchten und wir keine Zeit haben, auf andere oder die Politik zu warten, um die Welt zu verändern.

Atlantiküberquerung auf dem Boot 

Das Loslassen von konditioniertem Verhalten

Einen Monat zuvor habe ich mich meiner Vision genähert, andere Lebewesen so zu behandeln, wie ich auch behandelt werden möchte, und ernährte mich fortan vegan. Ich stellte fest, dass die Tierindustrie die zerstörerischste Industrie der Welt ist und 51 Prozent aller vom Menschen verursachten Treibhausgase verursacht. Ich realisierte außerdem, dass wir Menschen unseren Planeten in den letzten 50 Jahren mehr verändert haben, als alle Generationen vor uns zusammen. Die Tierindustrie ist die Hauptursache für Waldzerstörung, Meeres- und Wasserverschmutzung und trägt die Verantwortung für  das größte Artensterben in 65 Millionen Jahren.

Ich fand heraus, dass, obwohl wir jedes Jahr über 60 Milliarden Tiere füttern und töten, Jahr für Jahr Millionen Kinder an Unterernährung sterben und ein Achtel der Weltbevölkerung hungrig zu Bett geht, obwohl die weltweit angebauten Lebensmittel mehr als doppelt so viele Menschen ernähren könnten, als derzeit auf der Erde leben. Bedauerlicherweise werden aber mehr als 70 Prozent der globalen Landwirtschaftsfläche von der Tierindustrie genutzt.

Ich fühlte, es ist zu spät, um Pessimist zu sein und entschloss mich dazu, mich für den Planeten, die Tiere und unsere Mitmenschen einzusetzen und den Wandel hin zu einer friedlichen und nachhaltigen Welt durch mein eigenes Handeln voranzutreiben.

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Beginn meines Geldstreiks in Berlin

Nach 15 Monaten, 500 Fahrzeugen und über 24.000 km per Anhalter waren wir nach Europa zurückgekehrt, weil wir ein Kind erwarteten, das größte Geschenk des Lebens!

In Berlin begann ich meinen Geldstreik, und wir fanden eine ungenutzte Souterrain-Wohnung, in die wir einziehen durften. Nach Jahren des Tonnentauchens, also dem Retten von bereits weggeschmissen Lebensmitteln, spürte ich, dass es Zeit war, auf andere, legale und koordinierte Art und Weise mich gegen die Lebensmittelverschwendung einzusetzen.

Weltweit landen über ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll und genau das wollten wir ändern, indem wir das Bewusstseins für die Thematik erhöhen und Möglichkeiten aufweisen wie die Lebensmittelverschwendung reduziert werden kann. Wir wollten zeigen, wie einfach es ist, den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und damit andere Menschen inspirieren.

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Der Beginn der Lebensmittel-Bewegung

Im März 2012 durften wir damit anfangen, bei einer großen Bio-Supermarktkette Lebensmittel, die ausrangiert wurden, aber noch genießbar waren, legal zu retten. Es war der Beginn der Lebensmittelretten-Bewegung.

Obwohl Ich 60 Stunden pro Woche beschäftigt war, um alles zu organisieren, um mehr Menschen das Retten von Lebensmitteln zu ermöglichen, spürte ich Raphael Fellmer beim Lebensmittel schnell, dass ich mit Google Maps und Excel Tabellen an meine Grenze stieß.

Dank des Geldstreikes bekam ich sehr viel mediale Aufmerksamkeit, was der Lebensmittelretten Bewegung und foodsharing, einer Plattform, auf der Privatpersonen überschüssige Lebensmittel teilen können, weitläufig bekannt machte. Neben dem Medieninteresse durfte ich auch an Konferenzen teilnehmen und Vorträge halten. Dabei begegnete ich Raphael Wintrich, einem Genie und talentierten Programmierer. Von Anfang an fühlten wir uns sehr verbunden und träumten gemeinsam von einer Welt, in der Geld keine Rolle spielt und alle Menschen ihre Fähigkeiten bedingungslos einbringen und teilen. Kurz darauf saßen wir beide am gleichen Schreibtisch, und während ich mein Buch “Glücklich ohne Geld!” schrieb, programmierte Raphael leidenschaft die effiziente Plattform, das Werkzeug, das der Lebensmittelretten Bewegung Flügel verlieh. Zusätzlich baute Raphael noch das Essenteilen von foodsharing ein, und wir fusionierten alles unter dem Namen foodsharing.

foodsharing Treffen Mai 2015 in Berlin

foodsharing Treffen Mai 2015 in Berlin

Knapp vier Jahre später hat foodsharing über 110.000 NutzerInnen, 14.000 sogenannte “Foodsaver”, die regelmäßig bei über 2.300 Kooperationsbetrieben wie Supermärkten, Bäckereien, Restaurants usw. Lebensmittel retten und verteilen. 350 foodsharing BotschafterInnen haben über 250.000 Abholungen ermöglicht und gigantische 3,5 Millionen Kilo Lebensmittel gerettet! All das ist nur möglich dank 600.000 Stunden ehrenamtlichen Engagements von einer immer größer werdenden Gruppe von Menschen, die sich mit ihrer Zeit, ihren Fähigkeiten und ihrer Energie unentgeltlich für Wertschätzung und Nutzung von vorhandenen Ressourcen einsetzen.

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Ende meines Geldstreiks

Während foodsharing ständig weiter wuchs, bekamen wir unser zweites Kind. Unsere Gastgeberfamilie zog in ein kleineres Eigenheim, und wir machten uns für viele Monate auf die Suche nach einem passenden und dauerhaften Ort zum Wohnen für uns als Familie. Die Suche blieb allerdings erfolglos, und nach fünfeinhalb Jahren habe ich meinen Geldstreik beendet und angefangen, wieder Geld zu akzeptieren.

Was ich am meisten von dieser sehr lehrreichen und inspirierenden Zeit mitgenommen habe, ist, bescheiden und dankbar zu sein für Familie, Freunde, in Frieden leben zu können und für das Privileg, das tun zu dürfen, was ich liebe und wofür mein Herz schlägt, als ob Geld keine Rolle spielt. Diese besondere Erfahrung des bedingungslosen Gebens und Empfangens, des des von Erwartungen losgelösten Schenkens, wollte ich mehr Menschen ermöglichen.

Ich wollte zeigen, dass wir alle den Wandel leben können, den wir auf der Welt sehen möchten, insbesondere wie dies mit bewusstem Konsum möglich ist, beispielsweise mit lokalen, pflanzlichen Bio-Lebensmitteln, Reisen per Zug, Second-Hand Kleidern und der Maxime “Weniger ist Mehr”, also dem Kauf nur von Dingen, die wir wirklich benötigen.

Viele Menschen glauben, dass wir die Welt nicht verändern können, aber die Wahrheit ist, wenn wir uns ändern, verändern wir die Welt!
 

yunity Plattform des Rettens- und Teilens

Nach Jahren des Träumens von einer Plattform die das bedingungslose Miteinanders erleichtert  habe ich vor fünf Monaten zusammen mit einem internationalen Team das Fundament für yunity gelegt; einer werbefreien, nicht-kommerziellen Open Source Plattform des Rettens und Teilens. yunity wird Menschen helfen, ihre Vision von einer besseren Welt in die Tat umzusetzen.

Das erste yunity Zusammenkommen auf den WuppDays #1 in Malo, Italien

Wir werden nicht nur die bahnbrechenden Werkzeuge und das Wissen der Lebensmittelretten-Community teilen, um die foodsharing-Erfolgsgeschichte global zu machen, sondern das Retten und Teilen auf alle vorhandenen Ressourcen ausweiten, die von Firmen, Organisationen oder Personen nicht genutzt oder weggeschmissen werden.

yunity wird vorhandene Sharing-Ideen und Communities in einer einzigartigen Plattform vereinen und neue Interessensgemeinschaften entstehen lassen, damit den Menschen der Einstieg und das Verbinden mit den unendlich vielen Graswurzelbewegungen und Initiativen des Wandels erleichtert wird. Außerdem wird es möglich sein, öffentliche Fruchtbäume, Bücherkisten, Fair-Teiler, WLAN usw. zu kartographieren bzw. kostenfreie Aktivitäten wie Yogaunterricht oder Sprachentandem anzubieten und die eigene Couch, den Garten oder das Fahrrad zu teilen.

Dabei suchen wir weiterhin nach leidenschaftlichen ProgrammiererInnen, DesignerInnen und anderen, die mit ihren Fähigkeiten zu yunity beitragen wollen.

 

Das innere Licht in den Menschen

Ich glaube, dass jeder Mensch ein inneres Licht hat und so wie wir Liebe, Freude und Glück teilen, können wir tausend andere Kerzen anstecken, ohne selbst weniger zu leuchten, sondern nur noch mehr Licht um uns herum schaffen!

Höre auf Dein Herz, lass Dein inneres Licht leuchten und lebe den Wandel, den Du in der Welt sehen möchtest!

 

saved food from the bin

[ Deutsche Version ]

Do you think that everything in this world is perfect or you would change something? I believe all of us would like to change something, but often we don’t know where to start.

Today we all know, that if everyone in the world would live a European lifestyle we would need three other planets. I discovered that we are often not aware of the consequences of our way of living on the animals, people and our ecosystem.

But I believe that every person has a good heart and we all want peace in the world where nobody is starving nor suffering.

Moneyless journey from The Netherlands to Mexico

Tramperfoto

I discovered this beautiful fact, when I stepped out my comfort zone. It was 2010 when I embarked on a moneyless journey from The Netherlands to Mexico.

Together with 2 wonderful friends we went through Europe, Morocco to the Canary Islands where we found a sailing boat which took us to Brazil.

What started as an experiment turned out to change my life upside down. In the middle of the ocean I decided to live also after the journey moneyless. My wife Nieves joined us in Guyana and  after 11 month we made it to Mexico.

 

Atlantiküberquerung auf dem BootThere I witnessed climate conference and realized that we need to live the change we wish to see and not wait for others to fix the world. A month earlier I took one step closer to my vision of treating others like I want to be treated. I adopted a vegan diet. I realized that the animal agriculture is actually the most destructive industry in the world accounting for 51 percent of all greenhouse gas emissions caused by humans. I realized that we humans have shifted the face of the earth in the last 50 years more than all generations before us. I found out, that the animal agriculture is the leading cause for deforestation, water dead zones and the largest mass species extinction in 65 million years.

 I realized that besides feeding and killing 60 billion animals per year. Million of children are dying each year because of hunger and about one ⅛ of the world population is still starving. I found out that most of our food is produced to feed animals and 70 percent of the entire agricultural land is used by the livestock industry.

But it’s too late to be pessimist and I wanted to stand up for our planet and to create change.

Raphael Fellmer Tonnentauchen 

Beginn of my money strike in Berlin

After 15 month of traveling, 500 vehicles, 24.000km on the road we returned to Europe because we were expecting a baby – the biggest gift of life!

Back in Europe, I continued my money strike to raise awareness for our wasteful society. Somebody offered us their unused apartment and after years of dumpster diving I was ready tackle global food waste.

Today a ⅓ of all produced food is wasted and we wanted to change that and inspire others to show how easy it is to reduce one’s carbon footprint.
In March 2012 a supermarket in Berlin allowed us to save food which can not be sold anymore but was still perfect to eat, which was the spark of the foodsaving Movement!

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Even I was busy 60 hours per week organizing and enabling more people to join the foodsaving movement, I felt I reached a limit with google maps and excel sheets. Since my money strike I gave interviews, making TV reports and taking Part in TV Shows and documentaries as well as to hold lectures. When I met Raphael Wintrich, a brilliant mind and developer, we felt a direct connection and dreamed together of a world where money was no object and everyone shares his or her skills unconditionally. Later Raphael was passionately developing an efficient platform which gave wings to the foodsaving moment where we included the foodsharing feature in the foodsaving Website and merged everything under foodsharing.de.Raphael Fellmer beim Lebensmitte

Today foodsharing has 110.000 users, 14.000 Foodsavers who regularly collect and share unsold food at 2.300 supermarkets, bakeries, restaurants and other businesses.

350 foodsharing ambassadors managed to organize 250.000 food collections which account for 3,5 Mio. Kilo of saved food. All this is possible because of 600.000 hours of voluntary commitment by an ever raising group of people who contribute with their time, skills and energy.

I wanted to continue others, to reduce their ecological footprint and to show that everyone can create change by eating local, organic, vegan, travel by train, use second hand cloth and only buying what we really need.

Often people doubt if we can change the world, and they are right, but we can change our self and by changing our self we are changing the world!

foodsharing Treffen Mai 2015 in Berlin

End of my money strike

Meanwhile the foodsharing movement was flourishing our second child was born and it became difficult to find a stable place to live. After 5 and a half years of rejecting money I started to accept money again.

IMG_1645What I learned the most is to be humble and to appreciate family and friends, a peaceful environment and the privilege to do what I love to act as if money was no object. I wanted to continue empower others to experience the beauty of unconditional giving and receiving.

Last year together with an international team we started to build yunity, an open source, ad-free and non-commercial Multi-saving and sharing platform which will enable people to embrace their vision for a better world. We will not only provide the groundbreaking tools and knowledge to make the foodsharing success story global but make saving and sharing of existing resources which are about to be wasted or unused from all sorts of companies, organisation and people possible.

yunity will unite sharing communities and ideas into one unique platform and let new communities emerge, which will facilitate everyone to tap into the abundance of grassroots movements and initiatives for change.

Furthermore with yunity everyone can map and access public fruit trees, give boxes, Wifi Spots and let people offer free activities like yoga or language classes – garden-, bike- or couch-sharing. We still look for more passionate and skilled developers, designers and others who want to contribute with their vocation.

Das erste yunity Zusammenkommen auf den WuppDays #1 in Malo, Italien

I believe every human has an inner light and like when we share happiness, friendship and love we can light up thousands of candles without shining less, but just creating more light around us!

Listen to your heart, let your inner light shine and live the change you want to see in the world!

[ Deutsche Version ]

After the success of foodsharing in the German speaking areas, we would like to take the opportunity to use all our gathered know-how and experiences into creating an ad-free open source platform at no charge with other engaged people, which facilitates saving and sharing worldwide. This uncommercial social media platform will be called yunity and will empower people all around the world to use less resources in the future and to apply the existing goods in a more intelligent and collective way:

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Vision:

A society based on cooperation, trust and self-determination which allows people to live to their full potential and to preserve ecosystems for all living beings.

Mission:

We encourage relationships where people can share unconditionally their time, skills and resources. Through these connections and communities we prevent waste and raise awareness for a sustainable way of living.

I have been dreaming of such a tool of change for years, and thanks to 30 motivated people, who cooperated for 3 and a half weeks during the WuppDays, thisBildschirmfoto 2015-11-20 um 04.34.40dream will become reality, just as they say: “If one person dreams alone, it is just a dream. If many people dream together, it is the beginning of a new reality.

Dedicated people on the Wuppdays built the basis for this wide community platform and got the ball rolling. You can find out more about the WuppDays in this 3 minute video. We are still looking for competent developers, programmers, designers, translators and others, who want to play a part in the project. Find out more about yunity and our team in our blog, here you can also find information about areas where we still need support. We invite you to join us for this project and are happy if you can help us to bring this closer to other interested people!

With yunity we want to give people the chance to live more free and more independent of money by using existing resources and showing how to implement this into everyday life. We would like to continue endowing courage, so that people believe in their dreams and can liberate their minds from monetary bonds. We want to encourage people to make the impossible possible, and to give wings to a culture of sharing and unconditional cooperation through responsible giving and taking without any expectations.

Looking forward to hear from you!

Love yours Raphael

[ Deutsche Version ]

Since early 2010 I have been living in a money strike and together with my wonderful wife Nieves and our 2 children in a consumption strike. Our wish is to draw attention to alternatives against wastage and continuous consumption. We would like to create awareness of the connections between our consumer society and the destructions of our environment, injustice and hunger, and of the responsibility we have for our planet and our fellow human beings. Our way of living should encourage people to live the change they would like to see in this world, and to show how to use existing knowledge and resources for a better and common good.IMG_1645

One of our main concerns was always the waste of food. This was the reason for building up a network of food-savers in 2012 and that is why I invested thousands of hours to turn foodsharing into one of the most rapidly growing social movements in the German speaking region, without use of money, as far as possible. Thanks to the unconditional commitment in means of 500.000 hours of voluntary engagement by dozens of head organizers, 350 foodsharing ambassadors and over 12.000 food savers, we were able to gather from 2.000 businesses and 200.000 collections 2,8 million kilos of unsellable food, which were saved and shared!!!

Throughout these five and a half years of money strike I have resigned to accept any remuneration for my activities, talks, tv appearance or my book and did not accept or spend money. Since the beginning of this year we weren’t having an easy time however, since we didn’t find a permanent place to stay and have been taking care of several apartments, have stayed with relatives and were looking for possible places for the eco village Eotopia through our during our lecture tour.

Not being able to find a place in Italy, France and Spain and knowing that this situation meant uncertainty and stress for us as a family, I decided to end the money strike and start using money again where it is necessary, in order to let peace and quiet return to us. Together with the lovely family Hughes, with children the same age as ours, we will start a house project near Stuttgart beginning of next year. Until then we will live near them.

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We always wanted to draw attention to the destruction of our planet and point out solutions which can already be practiced today. We would like to continue with this as a family, even if from now I will accept the money being offered to me, we will go on and stand up for change, unconditionally.

I have been thinking for a long time about the decision to stop the money strike.

The crucial fact was first of all the unsuccessful search for a place to stay, and the resultant turbulent months as a family which followed it.

During these months of reflection, I became more and more open and could separate myself from the dogma of refusing money in general and I am grateful for the incentives brought to me from outside, not to condemn money completely. Now I am even more curious to start thinking about money, to perceive how people feel like, how people feel when they handle money every day, and to broaden my horizon after more than five years.

Bildschirmfoto 2013-12-20 um 17.41.11Just like with the food, our money and consumption strike was not only about saving goods, which were unsellable or have lost their value for society, but also to cause a general change in the way of thinking. We cannot change much on our own, but when many people experience this change, something new will come into existence.

When I was still out in the beginning, 3-4 times per week, to steal food from containers of several organic stores (yes, it is indeed stealing) at the beginning, we were eating almost 100% of that would otherwise have been thrown away. Since I have started saving food legally in cooperation with our first cooperation partner Bio Company, an organic store, there wasn’t so much diversity anymore for us as a family, and so we’ve ate only 80-90% saved food. On the one hand, because it was so important for us that the employees should have the right to take home the unsellable products. But mostly because I didn’t only invest my time into gathering our own food supplies, but put all of my power into engaging other people to save food. More and more people could therefore start joining the network of food–savers that I founded with the purpose to save and to share food. By now there are around 1000 collections and about 10.000 kilos of food saved every day, which is more meaningful than the goal of our family being fed only by saved food.

After over five years of money strike, just like I did with the food saving, I’d like to move my focus away from a sustainable lifestyle only inside the family DSC_4973towards making it possible for many people to better use existing resources and to initiate a social change. Find out about yunity, the open source, ad-free multi-sharing and saving platform. We are still looking for competent developers, programmers, designers, translators and others, who want to play a part in the project. Find out more about yunity and our team in our blog, here you can also find information about areas where we still need support.

At this point, we would like to thank all of those, who made the money strike possible and who believe in us! Without the unconditional support, which we were blessed to experience as a family, it wouldn’t have been possible to reach, inspire and wake up millions of people and to show new ways! My deepest gratitude and esteem goes especially to my wife Nieves, who has accompanied me all the years through good and bad times and always encouraged me. It wouldn’t have been possible for me to pull through the money strike in the way I did without without her and her stimulation

I will go on living for the vision of a world without money, in which all people play their part in the range of their own possibilities and skills, where they help and support each other, and in which money is not important anymore.

I have the feeling, that it is important to report on this step in the most extense, open and honest way. Therefore I am offering all of you to send me your questions by e-mail, I will answer the most interesting matters in a video on my YouTube channel.

Thank you for being there and thank you for your interest!

All the Love, Raphael